CDU-Fraktion widerspricht Studie zum Stellenabbau bei der Polizei

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19.12.2016
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CDU-Fraktion widerspricht Studie zum Stellenabbau bei der Polizei

Fiedler: Sicherheitslage erlaubt keinen Personalabbau

Erfurt – „Es ist für mich absolut unverständlich, dass Thüringen angeblich 1600 Polizisten zu viel haben soll. Meine Erfahrungen zeigen ein ganz anderes Bild. Fast überall mangelt es an Personal.“ Mit diesen Worten reagierte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang Fiedler, auf die heutigen Medienberichte über eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüferfirma PricewaterhouseCoopers (PWC). Diese soll zu dem Ergebnis gekommen sein, dass Thüringen bei der Polizei über einen Personalüberhang von fast 20 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der anderen Bundesländer verfügt. „Ich kann dem Innenminister nur beipflichten, dass allein die geänderte Sicherheitslage gegenwärtig keinen weiteren Stellenabbau rechtfertigt, wie es diese offenbar am grünen Tisch entstandene Studie nahelegt“, sagte Fiedler.

„Auch die jüngsten Hilferufe einiger Thüringer Polizeiinspektionen, die der gestiegenen Arbeitsbelastung nicht mehr gewachsen sind, sprechen eine ganz andere Sprache. Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung nach einer zusätzlichen Ausbildungshundertschaft bei der Thüringer Polizei“, erklärte der CDU-Innenpolitiker weiter. Einen entsprechenden Antrag hatte die CDU-Fraktion ins Novemberplenum eingebracht. „Die Ausbildungsmöglichkeiten müssen über die Standorte Meiningen und Gotha hinaus erweitert werden. Nur so kann ausreichend Nachwuchs gewonnen werden“, so Fiedler abschließend.

 
Felix Voigt
Stellv. Pressesprecher