Thüringer CDU-Fraktion zur auswärtigen Klausurtagung in Partnerregion Malopolska

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03.06.2018
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Erinnerung, Begegnung und europäische Zusammenarbeit thematische Schwerpunkte

Erfurt – Fragen der Erinnerung, Begegnung und der europäischen Zusammenarbeit stehen im Zentrum einer auswärtigen Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion vom 3. bis 6. Juni 2018 in Thüringens Partnerregion Malopolska(Kleinpolen). Nach der Anreise am Sonntag steht am Montag ein Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau auf dem Programm. Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Oświęcim (Ausschwitz), Janusz Chwierut, werden die Mitglieder der Fraktion an der sogenannten „Todeswand“ im Stammlager Ausschwitz einen Kranz niederlegen. Tausende Todesurteile insbesondere gegen polnische Zivilisten, Widerstandskämpfer und KZ-Häftlinge wurden hier vollstreckt. Nach einer Führung durch das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau besuchen die Abgeordneten die Internationale Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in Oświęcim.

Bereits am Vortag trifft sich die Fraktion in Krakau mit Dr. Angelika Klein. Im Gespräch mit der Leiterin des KAS-Büros Warschau wollen sich die Thüringer Abgeordneten über die aktuelle politische Lage in Polen informieren. Am Montagabend kommt die Fraktion dann mit Grzegorz Lipiec zusammen. Mit dem  Beauftragten für internationale Zusammenarbeit Malopolska ist ein Austausch über die Zusammenarbeit Thüringens mit der Partnerregion Malopolska geplant. Am Dienstag steht dann ein Gespräch mit Jacek Krupa an,dem Marschall der Wojewodschaft Malopolska. Ein Woiwodschaftsmarschall ist in Rang und Funktion vergleichbar mit den Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer. Weitere Gesprächstermine haben die Abgeordneten am Dienstag mit dem polnischen Botschafter in Deutschland, Andrzej Przyłębski, und mit Dr. Błażej Sajduk vom >span class="s5"> für Politikwissenschaften und internationale Beziehungen der Jagiellonen-Universität Krakau. Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des kleinpolnischen Arbeitgeberverbandes Lewiatan, Marian Bryksy, wollen die CDU-Abgeordneten zum Abschluss der Reise am Dienstagabend Fragen der Digitalisierung 4.0, des Fachkräftemangels und des dualen Ausbildungssystems diskutieren. 

Bereits auf der Hinreise am heutigen Sonntag machen die Abgeordneten in Olawa (Ohlau) Station, um auf dem jüdischen Friedhof eine Gedenktafel einzuweihen. Ziel ist es, das 2013 begonnene Projekt zur Restauration der Friedhofs neu zu beleben. Auf Einladung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring hat unter anderem der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Prof. Dr. Reinhard Schramm, sein Kommen zu dem kleinen Festakt zugesagt. Von Seiten der Fraktion betreut wird das Projekt vom Bundesvorsitzenden der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU im Thüringer Landtag, Egon Primas

 

Felix Voigt

Stellv. Pressesprecher

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