Mit den Stimmen aller Fraktionen hat der Thüringer Landtag im Februar 2015 die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses mit dem vollständigen Titel „Aufarbeitung der dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sowie der mit ihm kooperierenden Netzwerke  zuzuordnenden Straftaten unter Berücksichtigung der Verantwortung der Thüringer Sicherheits- und Justizbehörden, der zuständigen Ministerien sowie deren politischer Leitung bi der erfolglosen Fahndung nach den untergetauchten Mitgliedern des NSU“ beschlossen. Der regulär einmal monatlich tagende Ausschuss setzt die in der 5. Legislaturperiode begonnene Aufarbeitung fort. Gemäß dem Einsetzungsbeschluss fokussieren sich Ermittlungsansätze auf die Ereignisse und Hintergründe um die Enttarnung des mutmaßlichen NSU-Trios am 04.11.2011 in Eisenach, Thüringer Verbindungen zum Mord an der Polizistin Michelé Kiesewetter und gemutmaßte Nahtstellen rechtsradikaler Unterstützungsnetzwerke mit Strukturen der Organisierten Kriminalität.

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