Viel ist die Rede vom Wert heimischer Produkte und regionalen Vermarktungsketten – hier in Dingelstädt, im Dreiländereck Thüringen-Niedersachsen-Hessen, wird nicht nur geredet, sondern gemacht. Zwei aufgeweckte Eichsfelder Unternehmer hatten die Idee, regionale Handwerksbetriebe, Unternehmen, Kunden und Arbeitskräfte unter dem Namen „Inregia“ miteinander zu vernetzen. 

Dass sie zupacken können, hatten beide schon vorher bewiesen: Während Peter Kunkel schon 2008 einen Malerfachbetrieb gründete und sich erfolgreich auf exklusive Wand- und Fußbodengestaltung spezialisierte, wagte Marcel Mende nur ein Jahr später den Sprung aus einem Beamtenjob in die Selbstständigkeit als Werbe- und Produktfotograf. Der ehemalige Polizist hatte vorher 15 Jahre lang für das Landeskriminalamt gearbeitet, darunter als Personenschützer für Bernhard Vogel und Dieter Althaus.„Was hier auf die Beine gestellt wurde, ist nicht nur innovativ, sondern sollte  Modellcharakter für ganz Thüringen haben. Hier werden regionale Wirtschaftsstrukturen beispielhaft nach vorne gebracht“, zeigte sich auch CDU-Fraktionschef Mario Voigt bei einem Besuch im Zuge seiner sommerlichen #GemeinsamFürThüringen-Tour beeindruckt. „Das Konzept ist perfekt geeignet, um Kunden und potenzielle Mitarbeiter auf die Handwerksbetriebe und Unternehmen aus der Region aufmerksam zu machen, die oft nicht die Ressourcen haben, ihre hervorragenden Leistungen und Produkte aus eigener Kraft so im Internet zu präsentieren, dass sie auch mit Suchmaschinen wie Google gefunden werden. Vielen kleinen und mittleren Betrieben entgehen so wertvoller Umsatz und qualifizierte Arbeitskräfte“, umreißt Voigt das Problem.

Nichtvirtuelles Highlight des erfolgreich gestarteten Projekts ist das Inregia-Center, das in einer nur von außen unscheinbaren ehemaligen Kaufhalle in Dingelstädt entstand und mittlerweile als futuristisch gestalteter Ausstellungsraum Produkte und Dienstleistungen der hiesigen Unternehmen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

www.inregia.de
www.inregiacenter.de