Liebe Leserinnen und Leser,

vor uns liegt kein Sommer wie jeder andere. Die Coronakrise hat 2020 verändert. Deutschland ist dabei so gut durch die Pandemie gekommen wie kein anderes Land. Schauen wir auf die USA, Brasilien oder Italien, können wir froh sein, in unserer Heimat zu leben. Wir haben das gemeinsam erreicht.

Durch Achtsamkeit für den Nächsten und besonders durch jene, die das Land am Laufen halten: vom Krankenpfleger und Arzt, über den Verkäufer bis zum Bürgermeister. Zugleich sollte sich unser Blick auf Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen richten, sie leiden besonders unter der Krise.  Dabei ist Deutschland digitaler geworden, Entscheidungsprozesse wurden vereinfacht und oft auch schneller. Jetzt aber dürften wir nicht in alte Muster zurückfallen.

Unterstützung für Familien, weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung, weniger Steuern sind nun Auftrag für die Politik. Wir müssen um Arbeitsplätze kämpfen, die nun bedroht sind. Die CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, die vor allem mittelständisch geprägte Wirtschaft wieder zu beleben. Thüringen muss schneller und besser werden, etwa wenn es um die Digitalisierung unserer Schulen und der Verwaltung geht. Wir müssen die konkreten Probleme der Bürger wieder stärker in den Blick nehmen. Die Landespolitik darf sich nicht länger in ideologischen Nischenthemen verlieren.

Wir sollten diese Krise dafür nutzen, den Ballast an Bürokratie, Ideologie und Kleingeistigkeit abzuwerfen. Dann kann Thüringen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.


Ihr
Mario Voigt