CDU-Fraktion zur Tierwohlstrategie der Grünen

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06.06.2016
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CDU-Fraktion zur Tierwohlstrategie der Grünen

Primas: Grüne diskreditieren Bauern und schaden der Thüringer Landwirtschaft

Erfurt – „Die Thüringer Landwirtschaft orientiert sich schon immer an den Bedürfnissen der Umwelt, der Tiere und der Menschen. Grünes Geschrei schafft ohne Not Konfrontation und verunglimpft unsere Bauern.“ Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, den Beschluss des Grünen Landesparteirates zu einer Tierwohlstrategie für Thüringen. Primas zeigte sich empört über die Unterstellungen, die in dem Beschluss zum Ausdruck kommen: „Massentierhaltung, Megaställe, Obergrenzen in der Tierhaltung sind ideologische Kampfbegriffe, die nur Eines zum Ziel haben: Die moderne Landwirtschaft Thüringens zu diskreditieren“, erklärte Primas.


„Unseren Thüringer Landwirten sind eine artgerechte Tierhaltung, Tiergesundheit und ein hohes Tierschutzniveau wichtig“, so der CDU-Agrarpolitiker weiter. Denn klar sei auch: Der Landwirt lebt von seinem Beruf. „Unsere Landwirte investieren in Tiergesundheit und gute Haltungsbedingungen. Wer das Gegenteil propagiert, schadet der Landwirtschaft und verunsichert die Verbraucher“, zeigte sich Primas überzeugt, dass Politik und Landwirtschaft einen zukunftsorientierten Dialog mit der Gesellschaft und den handelnden Akteuren zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft führen müssen: „Dabei erwarte ich von allen Beteiligten ein klares Bekenntnis zu einer Versachlichung der Diskussion um die Belange der Landwirtschaft, insbesondere zu den Fragen der Tierhaltung. Wir setzen dabei auf Dialog statt Konfrontation, auf Sachorientierung statt Ideologie, auf Entscheidungsfreiheit statt Bevormundung.“

 

Wichtigstes Ziel müsse sein, eine Vision der Nutztierhaltung zu entwickeln, die von der Mehrheit der Bevölkerung für richtig befunden wird und zugleich wirtschaftlich und politisch funktioniert. „Alle Ställe, egal ob groß oder klein, unterliegen den gleichen Haltungsvorschriften. Licht, Luft und Bewegungsfreiheit sind die Leitbegriffe der heutigen Tierhaltung. Die deutschen Haltungsvorschriften für landwirtschaftliche Nutztiere gehören zu den Strengsten weltweit“, erläuterte Primas die Fakten. Wer wie die Grünen ohne Wissens- und Faktenbasis argumentiere, die moderne Tierhaltung als „Industrialisierung“ bezeichne und die Landwirte anprangere, „schadet den Landwirten, den Verbrauchern und dem ganzen Land“, so Primas abschließend.

 

Felix Voigt

Stellv. Pressesprecher

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