CDU-Fraktion sieht Koordinationsbedarf bei Vermarktung des Luther-Jahrs

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CDU-Fraktion sieht Koordinationsbedarf bei Vermarktung des Luther-Jahrs

Bühl: „Jeder kocht sein eigenes Süppchen“


„Die Zusammenarbeit bei der Vermarktung des Luther-Jahrs unter den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen muss besser werden.“ Diese Bilanz zog der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Andreas Bühl, am Donnerstag zum Ende eines zweitägigen Besuchs des Ausschusses für Wirtschaft und Wissenschaft auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Zwar funktioniere das Auslandsmarketing des 500-jährigen Reformationsjubiläums bereits sehr gut, bei der Vernetzung zwischen den beteiligten Bundesländern gebe es jedoch noch große Defizite. „Jeder kocht sein eigenes Süppchen“, schilderte Bühl seine Eindrücke aus zahlreichen Gesprächen auf der Messe.

Handlungsbedarf sieht Bühl außerdem bei der Landestourismus-konzeption. „Wir müssen es schaffen, auch in schneearmen Wintern die Besucherzahlen im Thüringer Wald hoch zu halten. Hier unternimmt die Landesregierung noch zu wenig“, erklärte Bühl. Gleichzeitig müsse der Freistaat daran arbeiten, die Dauer der Übernachtungen zu steigern. Diese war zuletzt gesunken. „Es ist zwar erfreulich, dass mehr Touristen zu uns kommen, aber Ziel muss es sein, sie auch länger hier zu halten“, kommentierte der CDU-Abgeordnete aktuelle Zahlen des Landesamts für Statistik. Sich auf den Städtetourismus zu konzentrieren, greife zu kurz: „Ziel muss es sein, Thüringen ganzheitlich zu vermarkten“, so Bühl abschließend.
 
Felix Voigt
Stellv. Pressesprecher

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