Gesplitteter Trassenverlauf kann Eingriff abmildern

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Energiepolitiker Henry Worm zu Trassenverläufen für die 380-KV-Leitung

Wie Worm ausführte, besteht für ihn auch nach der heutigen Beratung kein Zweifel daran, dass die europa- und bundesrechtlich untersetzte 380-KV-Leitung nicht verhindert werden kann. „Deshalb müssen sich alle Bemühungen darauf konzentrieren, den Eingriff für die Menschen und den Natur- und Kulturraum Thüringer Wald so gering wie irgend möglich zu halten“, sagte der Landtagsabgeordnete. Er hält daran fest, dass die Stränge in der Kammlage des Thüringer Waldes am besten durch einen Tunnel geführt werden sollten. Der CDU-Abgeordnete bedauerte, dass Vattenfall sich diesbezüglich „sehr zugeknöpft gibt und diese Variante aus Kostengründen auszuschließen versucht“.

Als Ergänzung zur partiellen Tunnelvariante oder notfalls auch als Alternative hält Worm die Idee eines gesplitteten Trassenverlaufs für weiterführend, „um einen möglichst schonenden Eingriff in die Natur zu gewährleisten“. Wenn ab dem Umspannwerk Altenfeld die Trasse geteilt wird, könnten nach den Worten des Energiepolitikers jeweils zwei Stränge an lediglich 30 Meter hohen Kurzstielmasten über Goldisthal und Friedrichshöhe und im späteren Bedarfsfall auf der schon bestehenden Trasse über Schleusingen geführt werden. „Dies würde die notwendigen Belastungen und Eingriffe in der betroffenen Region auf ein weitaus verträglicheres Maß reduzieren, als bei den derzeitigen Planungen vorgesehen“, so Worm abschließend.


Dr. Karl-Eckhard Hahn
Pressesprecher
 

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