Gruhner: Energiewende im Dialog gestalten

Erfurt – Vor dem heutigen Besuch von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat der energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag für mehr Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten geworben. „Die Energiewende findet nur Akzeptanz, wenn Sie im Dialog gestaltet wird. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass der Bundeswirtschaftsminister jetzt das Gespräch in den betroffenen Regionen sucht“, erklärte Gruhner. Die CDU-Landtagsfraktion ist davon überzeugt, dass der Suedlink-Variante entlang der A7 der Vorzug zu geben ist: „Zentrales Argument ist aus unserer Sicht das Gebot der Bündelung mit anderer Infrastruktur. So lassen sich Eingriffe in Natur und Landschaft begrenzen“, so Gruhner weiter.

Neben der Bündelung sprächen auch der Grundsatz der Geradlinigkeit, der Naturverträglichkeit und der sonstigen Raumwiderstände eindeutig gegen den Thüringer und für den hessischen Korridor. Der CDU-Energiepolitiker machte deutlich, dass Thüringen mit der Strombrücke in Richtung Bayern sowie mit der geplanten Gleichstrom-Trasse entlang der A9 bereits seinen Beitrag geleistet habe. „Thüringen ist trotz schmerzhafter Belastungen bereit, seinen Teil der durch die Energiewende verursachten landschaftlichen Eingriffe zu tragen. Es darf sich jedoch nicht der Eindruck verfestigen, dass am Ende alles an uns hängenbleibt“, so Gruhners abschließende Warnung. 

Felix Voigt
Stellv. Pressesprecher

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