Malsch: „Modellprojekt ist wichtig für die Jugend auf dem Land“

Erfurt – Der CDU-Verkehrsexperte der CDU-Landtagsfraktion, Marcus Malsch, verteidigt das Modellprojekt „Mopedführerschein mit 15 Jahren“ gegen die Kritik der deutschen Verkehrswacht. „Grundsätzlich macht der Verband eine gute und wichtige Arbeit. Hier aber ist er ein Stück weit verunfallt“, so Malsch. Die Verkehrswacht hatte laut Medienberichten am Mittwoch vor einer bundesweiten Absenkung des Mindestalters für den Mopedführerschein gewarnt, weil damit die Gefahr von schweren Verletzungen oder sogar Todesfällen von Jugendlichen im Straßenverkehr steige. „Für diese Behauptung gibt es nach Jahren des erfolgreichen Modellversuchs in den ostdeutschen Ländern zum Glück keinerlei statistischen Beleg“, so Malsch. Stattdessen habe sich gezeigt, dass die Jugendlichen in ihrer überwiegenden Mehrzahl verantwortungsvoll mit den neuen Möglichkeiten umgegangen seien, die eine Absenkung des Mindestalters für Mopedführerscheine mit sich bringe.  

Malsch betonte zudem, dass die Regelung für die Jugendlichen eine bedeutende Erleichterung  darstelle, im ländlichen, oft ÖPNV-armen Raum mobil zu bleiben. „Wir begrüßen daher die Initiative des Bundesverkehrsministeriums, diese bislang noch zeitlich befristeten Modellprojekte nach deren Auslaufen 2020 in jeweiliger Landesverantwortung in zeitlich unbefristete Regelungen überführen zu können.   

Matthias Thüsing
Pressereferent  

 

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