CDU-Fraktion macht Vertuschungsverdacht im Finanzamt Jena zum Thema im Landtag

Zum Inhalt scrollen

Kowalleck: Finanzministerin muss schnell und umfassend aufklären

Erfurt – Die Medienberichte über eine mutmaßliche Vertuschung von Steuerhinterziehungen zweier Thüringer SPD-Politiker werden Thema im Finanzausschuss des Thüringer Landtags. Der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Maik Kowalleck, hat heute in Erfurt einen entsprechenden Antrag eingereicht: „Wir verlangen insbesondere Auskunft über die Umstände, die zur Versetzung der Leiterin des Finanzamts Jena durch das Thüringer Finanzministerium geführt haben. Wir sehen die Finanzministerin in Pflicht, in diesem sensiblen Fall schnell und umfassend Transparenz herzustellen. Mit Blick auf die vergangene Kommunalwahl sehen wir auch hinsichtlich der Zeitabläufe erheblichen Aufklärungsbedarf“, sagte der CDU-Politiker. Laut einem MDR-Bericht von Dienstagabend läuft ein Verfahren gegen die Jenaer Amtsleiterin und einen Mitarbeiter wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Untreue. Die Amtsleiterin soll versetzt worden sein, nachdem der Vorgang bekannt wurde. Nach Angaben des MDR wurde der Vorgang dem Thüringer Finanzministerium im Januar dieses Jahres im Zuge einer Innenrevision im Jenaer Finanzamt bekannt.

Felix Voigt
Stellv. Pressesprecher

Weitere Themen

CDU-Fraktion will Auskunft über Kostensteigerungen beim Bau der JVA Zwickau-Marienthal

Kowalleck: Landesregierung muss ihrer Verantwortung als Geldgeber gerecht werden

Lesen

CDU-Fraktion: Eckwertebeschluss für Haushalt 2020 riskante Wette auf die Zukunft

Kowalleck: Wahlkampfhaushalt auf verfassungsrechtlich tönernen Füßen

Lesen

CDU-Fraktion sieht sich durch Kritik des Rechnungshofs an rot-rot-grüner Haushaltspolitik bestätigt

Zu wenig Tilgung, zu wenig Vorsorge, zu geringe Investitionen

Lesen

CDU: Verabschiedung eines Haushalts für 2020 durch derzeitigen Landtag unzulässig

Kowalleck: Taubert auf verfassungsrechtlich dünnem Eis unterwegs

Lesen

CDU-Fraktion für Generationenfonds zur Absicherung der Pensionslasten

Kowalleck: Taubert-Modell allein ist zu wenig, um für Beamte vorzusorgen

Lesen

Doppelhaushalt 2018/19: Geringere Ausgaben – stärkerer Schuldenabbau – mehr Vorsorge

Maik Kowalleck: Tilgungsanteil auf 90 Millionen Euro pro Jahr erhöht

Lesen

CDU-Fraktion befürchtet unkalkulierbare finanzielle Risiken durch Kita-Gesetz

Kowalleck: Was Rot-Rot-Grün anfasst, wird am Ende teurer

Lesen

Umfrage stützt CDU-Forderung nach konsequentem Schuldenabbau

Kowalleck: „Nicht länger in die Kommunen hineinregieren“

Lesen

CDU-Fraktion zur Verschiebung des Doppelhaushalts für 2018 und 2019

Kowalleck: Rot-Rot-Grün erneut über die eigenen Füße gestolpert

Lesen

CDU fordert Vorlage aller für Kommunalfinanzen relevanten Gesetze

Kowalleck: Wirrwarr über Landesmittel für Kommunen wird immer größer

Lesen

Rot-rot-grüne Tatenlosigkeit bei Aufgabenkritik und Personalabbau

Kowalleck: Falsche Prioritätensetzung rächt sich jetzt

Lesen

CDU-Fraktion zu geplanten Änderungen beim Kommunalen Finanzausgleich

Kowalleck: Rot-rot-grüne Zuweisungen bleiben Mogelpackung

Lesen

Jahresbericht des Thüringer Rechnungshofs 2017

Kowalleck: Die Mahnungen an Rot-Rot-Grün werden drängender

Lesen

Beamtenbesoldung: CDU fordert Übernahme des Tarifabschlusses von Januar an

Kowalleck: Haushaltslage ermöglicht zeitgleiche Übernahme

Lesen

Kommunalpaket: Rot-Rot-Grün strapaziert erneut die Thüringer Landesverfassung

CDU fordert 100 Millionen Euro für Kommunen – zeitnah und verfassungsfest

Lesen

CDU-Fraktion zur Verwendung der Steuermehreinnahmen

Kowalleck: Überschüsse nicht für Reanimation der Gebietsreform verschwenden

Lesen

CDU-Fraktion zur Mai-Steuerschätzung

Kowalleck: Chance zur Tilgung ordentlicher Schulden nicht ungenutzt lassen

Lesen

CDU-Fraktion fordert entschlossene Schuldentilgung und faire Kommunalfinanzen

Langfristige Finanzierbarkeit öffentlicher Ausgaben Maßstab guter Haushaltspolitik

Lesen

Kommunaler Finanzausgleich verstößt gegen Thüringer Landesverfassung

Kowalleck: Das Land lässt die Kommunen finanziell darben

Lesen

Neuverschuldungspläne der Staatskanzlei widersprechen Tauberts Nachhaltigkeitsmodell

Kowalleck: Leben auf Pump zur Staatsmaxime erhoben

Lesen

CDU-Fraktion zur Einführung des beitragsfreien Kindergartenjahres

Kowalleck: Halbgarer Kompromiss mit vielen Unklarheiten

Lesen

Kammervorschlag für die Kreisgebietsreform in Thüringen löst kein Problem

Voigt: Mittelstand vor Ort wird Verlust von Kreissitzen ausbaden

Lesen

CDU-Fraktion kritisiert gestreckten und abgeschwächten Personalabbau

Kowalleck: Rot-Rot-Grün liefert für Thüringen existentiellen Pflichtteil nicht

Lesen

CDU-Fraktion bedauert Ablehnung ihrer kommunalen Investitionsoffensive

Kowalleck: SPD-Fraktion stellt sich gegen SPD-Parteitag

Lesen

CDU beantragt Kommunale Investitionsoffensive für 2017/2018

100-Millionen-Euro-Paket für finanzschwache Kommunen

Lesen

CDU-Fraktion teilt Kritik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes an Kita-Politik

Kowalleck: Beitragsfreiheit darf nicht zu Lasten der Betreuungsqualität gehen

Lesen

CDU-Fraktion fordert Alternativrechnungen zum Mittelfristigen Finanzplan ein

Kowalleck: Neuregelung des Länderfinanzausgleichs berücksichtigen

Lesen

Bis 2020 will Rot-Rot-Grün 877 Millionen Euro mehr ausgeben, als das Land einnimmt

Ramelow-Regierung fährt Landeshaushalt sehenden Auges vor die Wand

Lesen

Haushaltsüberschuss 2015: CDU-Fraktion fordert Korrekturen

Schulden tilgen, Kürzungen bei Kommunen zurücknehmen, Fusionsprämien zahlen

Lesen

CDU-Fraktion zur Novembersteuerschätzung für Thüringen

Kowalleck: Das Kartenhaus beginnt zu wanken

Lesen

CDU-Fraktion zum Ergebnis der November-Steuerschätzung

Kowalleck: Nachhaltiges finanzpolitisches Handeln notwendig

Lesen

Rot-Rot-Grün kann kein Maß halten und riskiert Zukunft Thüringens

„Rot-Rot-Grün kann kein Maß halten und riskiert die Zukunft Thüringens.“ Das hat der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Maik Kowalleck, zu Meldungen des Mitteldeutschen Rundfunks zu Planungen der Landesregierung für den Doppelhaushalt 2016/17 gesagt. Danach will Rot-Rot-Grün bereits im kommenden Jahr die Tilgungen auszusetzen und für 2017 neue Schulden nicht ausschließen. Kowalleck hält es für ein „durchsichtiges Manöver“, die Abkehr von einer soliden Haushalts- und Finanzpolitik mit den Kosten für die Flüchtlingsbetreuung zu begründen.

Lesen